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Keglerverbandes Informationen über den Spielbetrieb der Thüringenliga Männer.

Familie Zipprodt
Nachholspiel Ohrdruf-Zeulenroda Die weiter von Verletzungen geplagten Ohrdrufer gewannen das Nachholspiel gegen Zeulenroda. Nachdem zunächst Zeulenroda die zwei ersten Duelle gewann, schlugen die Hausherren im Mitteldurchgang zurück, so dass das Spiel wieder bei Null stand. Den Schlussdurchgang kontrollierten die Ohrdrufer und gewannen dann noch deutlich. Spieltag 14 Nach der schmerzlichen Heimniederlage gegen Steinach meldet sich Wernburg/Ranis mit einem Sieg in Ohrdruf an der Poleposition zurück. Das Spiel war bis zum Schlussdurchgang ausgeglichen. Dann forderte wohl der Doppelspieltag bei Ohrdruf seinen Tribut und die Gäste gewannen noch souverän. Kaltensundheim verpasste die Chance durch die schmerzliche Heimniederlage gegen Hopfgarten an der Tabellenspitze dran zu bleiben. Die Gäste nutzen in den ersten beiden Durchgängen die Schwächen der Hausherren aus und schafften sich eine ausreichend großes Polster um den Schlussangriff der Kaltensundheimer abwehren zu können. Auf Platz drei rückt Steinach vor. Gegen die stark abstiegsbedrohten Rudolstädter gab es einen ungefährdeten 6:2 Erfolg. Zeulenroda verlor auch das zweite Spiel am Wochenende und ist damit vorerst im Titelkampf ins Hintertreffen geraten. Allerdings lag der Sieg für die Gastgeber und ein Unentschieden nur einen einzigen Kegel auseinander. Spieltag 13 Heute mal zuerst der Blick auf die Tabelle. Nur ganze drei Punkte trennen die Mannschaften auf den Plätzen eins bis fünf. Auch die Plätze sechs und sieben sind im Titelkampf noch nicht abgeschrieben. Ebenso aufregend scheint es beim Kampf um den Klassenerhalt zuzugehen, in dem die Teams auf den letzten drei Plätzen auch nur drei Punkte trennen. Der bislang so souveräne Spitzenreiter Wernburg/Ranis spielte gegen Steinach unter seinen Möglichkeiten und verlor ein hochspannendes Spiel am Ende mit 1:7 bei nur drei Kegel Differenz und musste die Tabellenführung abgeben. Die Pole Position holte sich Römhild nach einem grandiosen 8:0 Heimauftritt gegen Bad Langensalza. Im ersten Durchgang spielte dabei Max Günther mit 682 Kegeln einen Bahnrekord und auch die Teamleistung von 3647 Kegeln sind Bahnrekord. Der Tabellenzweite Kaltensundheim stand dem nicht viel nach. Bei den abstiegsbedrohten Rudolstädtern gab es einen 7:1 Sieg mit 3608 Kegeln. Klammheimlich hat sich auch Zeulenroda wieder an die Spitze heran gespielt. In einem hochdramatischen Spiel, in dem die ersatzgeschwächten Gäste aus Ohrdruf bis zum letzten Abräumspiel in Führung lagen, gab es einen knappen Sieg. Schließlich setzte Großbrembach gegen den Tabellenletzten Hopfgarten mit einem weiteren Sieg seine erfolgreiche Serie mit dem 7. Sieg in den letzten acht Spielen fort. Spieltag 12 Leider ist die Thüringenliga auch dem Trend entsprechend von zahllosen Spielverlegungen betroffen. So wird es eine saubere Tabelle tatsächlich wohl einmalig in der ganzen Saison nur am allerletzten Spieltag geben. Das ist sehr deprimierend. Die wieder nur drei durchgeführten Spiele hatten es aber so in sich. Titelverteidiger Ohrdruf hatte es im Spitzenspiel gegen Römhild in der eigenen Hand auf Tabellenplatz Zwei zu springen. Doch die Partie begann gleich mit einem Schock, da der Thüringer Kegler des Jahres, Marc Schunke, frühzeitig verletzt abbrechen musste. Nach dem ausgeglichenen Mitteldurchgang gab es zwar noch Hoffnung, aber die Gäste spielten routiniert ihr Pensum ab, so dass am Ende einer hoher 7:1 Sieg mit 122 Kegeln Vorsprung für den neuen Tabellenzweiten Römhild zu Buche stand. In den beiden anderen Spielen waren die vier am Tabellenende stehenden Mannschaften unter sich. In Bad Langensalza verliefen die beiden ersten Durchgänge ausgeglichen, bei einem knappen Kegelvorsprung für die Gäste aus Großbrembach. Auch die ersten beiden Sätze im Schlussdurchgang deuteten auf ein spannendes Finale hin. Doch dann begann die Einmannshow von Felix Schauroth mit 342 Kegeln in den letzten beiden Sätzen und dem finalen u23 Bahnrekord von 640 Kegeln. Am Ende stand dann doch noch ein sicherer Sieg für Großbrembach mit einem Mannschaftsbahnrekord von 3535 Kegeln an der Anzeigetafel. Abstiegskampf pur gab es im Spiel Hopfgarten gegen Rudolstadt. Nach eine 3 Kegel Führung für die Gastgeber zu Beginn, endete der zweite Durchgang mit einer 15 Kegel Führung für die Gäste. Auch der erste Satz im Schlussdurchgang brachte keine deutliche Entscheidung. Im zweiten Satz nutzten die Rudolstädter eine Schwäche der Gastgeber und setzten sich etwas ab. Am Ende stand eine erneute Heimniederlage für Hopfgarten zu Buche und der Rückstand zum rettenden Tabellenplatz acht beträgt jetzt drei Punkte. Spieltag 11 Wernburg/Ranis ist der Gewinner des 11. Spieltages. Der Tabellenführer konnte gegen das Schlusslicht aus Hopfgarten zwar nicht glänzen, hatte aber in den meisten knappen Duellen immer die Nase vor. Der Tabellenzweite Römhild war wohl im ersten Durchgang geschockt, als der Spieltagsbeste Steinacher Felix Jenrich (646 Kegel) für eine vorentscheidende Gästeführung sorgte. Danach hatte Steinach das Südthüringenderby unter Kontrolle und konnte alle Angriffsversuche der Gastgeber erfolgreich kontern. Auch der Tabellendritte Kaltensundheim musste eine Niederlage einstecken. In Zeulenroda sahen die Zuschauer ein Spiel beider Teams auf Augenhöhe, welches im vorletzten Satz durch eine Einzelleistung auf Gastgeberseite entschieden wurde. Weiter in Lauerstellung befindet sich der Titelverteidiger Ohrdruf, der das Spiel beim Tabellenvorletzten Bad Langensalza gewinnen konnte und nach Minuspunkten nur zwei Zähler hinter dem Tabellenführer steht. In dem jederzeit engen Spiel führten die Gastgeber knapp vor den letzten beiden Sätzen, gaben aber am Ende beide Duelle und auch den Sieg aus der Hand. Das knappste Ergebnis gab es im Spiel der Tabellennachbarn aus Großbrembach und Rudolstadt. Am Ende fehlten den Gästen aus Rudolstadt, deren Einzelergebnisse weit auseinander lagen, fünf Kegel zum Sieg. Spieltag 10 Welch ein verrückter Spieltag … Wernburg/Ranis steht auch nach dem ersten Spieltag der Rückrunde an der Tabellenspitze. Aber im Spiel Letzter gegen Erster hatten der Ligaprimus in Rudolstadt nicht viel zu bestellen. Die Gastgeber hatten sich vom zuletzt recht trostlosen Auftritt blendend erholt und spielten fast 200 Kegel mehr. Das Spitzenspiel des Dritten Kaltensundheim gegen den Zweiten Römhild war bis zu Beginn des Schlussdurchganges durchaus spannend. Aber während die Gastgeber sehr gute Ergebnisse ablieferten (Tizian Röll 620 EBR u19) lief beim Römhilder Schlusspaar gar nichts mehr und so stand am Ende ein sicherer Sieg für Kaltensundheim. Ohrdruf hätte der große Gewinner des Spieltages werden können. Doch nach der so nicht erwarteten Heimniederlage gegen Großbrembach bleibt es bei der „Lauerstellung“. In einem hochklassigen Spiel ging der Gastgeber mit dem Bahnrekord spielenden Mark Schunke (667) auch in Führung. Doch der Rückstand der Gäste war nicht sehr groß. In den weiteren Duellen hatten dann die auf hohen Niveau und ausgeglichen spielenden Großbrembacher meist die Nase vorn und sicherten sich den knappen Sieg. Nach zuletzt recht sparsamen Ergebnissen konnte Zeulenroda in Hopfgarten dank dreier Ergebnisse jenseits der 600 wieder glänzen und einen ungefährdeten Auswärtssieg einfahren. Recht einseitig verlief auch das Spiele Steinach gegen Bad Langensalza. Im ersten Durchgang konnten die Gäste die Partie noch offen halten. Aber zwei etwas schwache Ergebnisse sorgten für einen hohen Rückstand und letztendlich eine deutliche Niederlage. Spieltag 9 Wernburg/Ranis verteidigte seine Tabellenführung durch einen am Ende klaren Heimsieg gegen Großbrembach. Dabei ging es gar nicht so gut los. Die Gäste mit dem Spieltagesbesten Markus Hofmann (654) holten beide Duelle am Start und auch eine ordentliche Führung nach Kegeln. Das war es aber schon. Den weiteren Spielverlauf beherrschten die Hausherren. Der Tabellenzweite Römhild begann gegen Hopfgarten mit zwei 600er und zwei gewonnen Duellen. Danach verwalteten die Gastgeber gegen die gut mitspielenden Gäste diesen Vorsprung. Vorerst auf Rang drei in der Tabelle schiebt sich Kaltensundheim. Gegen Bad Langensalza konnte Dank der Heimstärke ein relativ problemloser Heimsieg eingefahren werden. Im Spiel der Tabellennachbarn Steinach und Ohrdruf sicherten sich die Gäste vor allem nach einem starken ersten Durchgang beide Tabellenpunkte und bleiben damit in Lauerstellung zu den in der Tabelle führenden Teams. Die Negativserie des Tabellenletzten Rudolstadt hält weiter an. Auch gegen die zuletzt ebenfalls nicht berauschend spielenden Zeulenrodaer gab nach es nach dem bislang schwächsten Ergebnis seit Jahren eine deftige Heimniederlage. Spieltag 8 Zeulenroda steckt wohl in einer kleinen Krise. Im Spiel gegen den Spitzenreiter Wernburg/Ranis konnten doch gleich mehrere Spieler nicht ihr Leistungsvermögen abrufen, sodass die Gäste leichtes Spiel hatten. Weiter auf Tabellenplatz zwei liegen die Römhilder. Gegen die gut mitspielenden Rudolstädter war das Ergebnis des Spieltagesbesten Michael Hirschfeld (652) wohl vorentscheidend. Tabellendritter ist der Aufsteiger aus Kaltensundheim. Zwar konnten die Gäste aus Ohrdruf nach dem ersten Durchgang in Führung gegen, aber zwei etwas dünne Ergebnisse in der Spielmitte brachten die Hausherren in Front und diese knappe Führung hielt bis zum Spielende. Die beiden am Tabellenende platzierten Team wollten sich damit wohl nicht abfinden und spielten groß auf. Hopfgarten gewann mit Mannschaftsbahnrekord in Bad Langensalza und Großbrembach landete den dritten Sieg in Folge. Die Gäste aus Steinach wussten durchaus zu gefallen, hatten aber gegen Bahnrekord spielenden Hausherren kein Chance. Am Tabellenende befinden sich doch etwas überraschend nach fünf sieglosen Spielen die Rudolstädter. Nachholspiel Kaltensundheim - Großbrembach 2:6 Großbrembach hat endlich in die Spur gefunden. Im Nachholspiel beim Aufsteiger Kaltensundheim gelang der zweite Sieg in Folge. Die Grundlage wurde schon im ersten Durchgang durch zwei Duellsiege und 121 Kegel Vorsprung gelegt. Spieltag 7 Das Spitzenspiel zwischen Wernburg/Ranis und Römhild war eine sehr einseitige Angelegenheit zu Gunsten der Gastgeber, die damit wieder an die Tabellenspitze springen. Doch etwas überraschend verlor Ohrdruf in Hopfgarten. Die Gastgeber gewannen die ersten vier Duelle, so dass der Titelverteidiger im Schlussdurchgang nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte. Zeulenroda hat den Anschluss zur Spitze nach der Heimniederlage gegen Großbrembach verloren. Die Gäste, die sich auf den Zeulenrodaer Bahnen schon immer wohlfühlen, holten im Mitteldurchgang Dank der Spieltagesbestleistung von Markus Hofmann (666Kegel) den vorentscheidenden Vorsprung heraus. Der Schlussdurchgang war dann hochspannend, könnte doch der Gastgeber noch ein Unentschieden erreichen. Vor dem letzten Satz führten auch beide Zeulenrodaer ganz knapp. Doch die Gäste hatten das bessere Ende für sich. Leider war das Nervenkostüm eines Zeulenrodaer Spielers nicht stark genug, so dass es erstmals in der Geschichte der Thüringenliga eine rote Karte mit dem damit verbundenen Spielausschluss gab. Im Mittelfeldduell zwischen Kaltensundheim und Steinach holte sich der Gastgeber Anfangs beide Duelle und hielt das Spiel anschließend immer unter Kontrolle. Die Rudolstädter wähnten sich wohl im falschen Film, als die Gäste aus Bad Langensalza am Anfang gleich zwei 600er auf den Kunststoff legten und 147 Kegel Vorsprung hatten. Statt der großen Aufholjagt dominierten die Gäste auch die beiden anderen Durchgänge und sicherten sich einen hohen Auswärtssieg. Spieltag 6 Sieben Ergebnisse jenseits der 600 gab es im Spiel zwischen Römhild und Zeulenroda zu sehen. Die Gastgeber begannen furios und holten gleich am Start beide Duelle und 51 Kegel Vorsprung. In der Mitte gab es zwar keine 600er, aber mit Resultaten nahe daran und zwei weiteren Duellsiegen war wohl die Vorentscheidung zugunsten von Römhild gefallen. Zeulenroda gehörte dann der Schlussdurchgang, in dem Ronny Hahn mit die Spieltagesbestleistung von 657 Kegeln brillieren konnte. Mit zwei Duellsiegen und 104 Kegeln plus begann die Partie zwischen Ohrdruf und Rudolstadt. Doch die Gäste dominierten danach den Mitteldurchgang und gingen denkbar knapp mit 4 Kegeln plus in den Schlussdurchgang. Hier schafften sich die Ohrdrufer in den ersten beiden Sätzen d en notwendigen Vorsprung für weitere zwei Mannschaftspunkte und am Ende noch einen sicheren Sieg. Der Spitzenreiter Wernburg/Ranis war mit zwei Duellsiegen und 45 Kegeln Vorsprung in Bad Langensalza auf Kurs und konnte nach dem ausgeglichenen Mitteldurchgang eine knappe Holzführung in den Schlussdurchgang mitnehmen. Doch hier hatten die groß aufspielenden Gastgeber leichtes Spiel, denn Wernburg/Ranis bot nur noch Magerkost. Auch das vierte Spiel endete mit einem Heimsieg. Die Gäste aus Hopfgarten führten nach dem Startdurchgang. Die Mitte ging dann an die gastgebenden Steinacher, Der Schlussdurchgang wurde dann aber nochmal spannend. Nach dem 2. Satz führten plötzlich die Gäste wieder. Doch das gastgebende Schlussduo konnte noch eine Schippe auflegen und am Ende den 5:3 Erfolg absichern. Nachholspiel Großbrembach-Ohrdruf 2:6 Weiter ohne Punkte steht Großbrembach am Tabellenende. Im Spiel gegen Ohrdruf gab es nach dem ersten Durchgang sogar eine Führung. Doch die recht ausgeglichen spielenden Gäste drehten in der Mitte das Spiel und bauten bis zum Spielende die Führung weiter aus. Spieltag 5 Das Spitzenspiel zwischen Wernburg/Ranis und Ohrdruf endete mit einem sicheren Sieg für die Gastgeber. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang waren die Ohrdrufer im weiteren Spielverlauf dann aber chancenlos. Aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz liegt Römhild nach einem sehr überzeugenden Erfolg gegen die weiter noch punktlosen Großbrembacher. Ebenso souverän agierte die KSG Zeulenroda gegen Bad Langensalza. Das Spiel war frühzeitig entschieden und den Ehrenpunkt für Gäste gab es erst im letzten Durchgang. Doch in dieser Höhe überraschend war der Sieg von Kaltensundheim in Hopfgarten. Die Gäste fühlten sich pudelwohl und überrollten die Hausherren von Beginn an. Am Ende gab es für Kaltensundheim vier 600er Ergebnisse, darunter der u19 Bahnrekord von Tizian Röll mit 643 Kegeln. Lediglich das Spiel in Rudolstadt hatte so etwas wie Spannung zu bieten. Der erste Durchgang ging an die Gäste aus Steinach, der Mitteldurchgang an Rudolstadt. Im Schlussdurchgang konnten die Gastgeber bis zum vorletzten Wurf eine knappe Führung halten. Aber der allerletzte Wurf entschied das Spiel zum umjubelten Gästesieg mit gerade mal zwei Kegeln. Vorsprung. Spieltag 4 Wernburg/Ranis konnte trotz der Niederlage in Steinach seine Spitzenposition verteidigen. Die sehr ausgeglichen spielenden Gastgeber boten kaum Angriffsflächen und dominierten vor allem im Abräumspiel. Römhild feierte in Bad Langensalza einen ungefährdeten Auswärtssieg und rückt auf Tabellenplatz zwei vor. Wesentlich spannender verliefen die beiden anderen Partien dieses Spieltages. Bei doch ungewohnt niedrigen Ergebnissen in Kaltensundheim kamen die Gäste zu einem Unentschieden. Dabei agierten die Rudolstädter in den entscheidenden Duellen nervenstark und konnten damit zwei schwächere Ergebnisse kompensieren. Im Kellerduell der zwei noch punktlosen Teams aus Hopfgarten und Großbrembach ging der erste Durchgang an die Gastgeber, der zweite an die Gäste. Im Schlussdurchgang ging Großbrembach zunächst in Führung. Doch im dritten Satz neigte sich das Spiel dann in Richtung Sieg für Hopfgarten. Die Tabelle ist leider nicht so recht aussagefähig, ist doch der Titelverteidiger Ohrdruf mit zwei Spielen in Rückstand. Spieltag 3 Nur noch zwei Teams sind nach dem dritten Spieltag verlustpunktfrei. Wernburg/Ranis gewann das Aufsteigerduell gegen Kaltensundheim vor allem durch das deutlich bessere Abräumspiel. Ohrdruf schockte die Gastgeber in Römhild im ersten Durchgang durch zwei Duellsiege mit Ergebnissen jenseits der 600er Marke. Die sehr ausgeglichen spielende Heimmannschaft verkürzte den Rückstand im weiteren Spielverlauf deutlich und war zwei Sätze vor Spielende auf Augenhöhe. Doch am Ende setzten sich die erfahrenen Ohrdrufer wieder ab und gewannen noch sicher. Wenig Mühe hatte der Vorjahresvizemeister Zeulenroda bei seinem Start-Ziel-Sieg gegen die harmlos spielenden Gäste aus Steinach. Wesentlich spannender ging es da in Rudolstadt zu. Die Gastgeber erwischen einen rabenschwarzen Tag. Lediglich der Spieltagesbeste Lukas Albert (625) wusste zu überzeugen. Die auch nicht gerade besonders gut spielenden Gäste aus Hopfgarten konnten nach anfänglicher Führung das Spiel bis zum Ende offen halten. Das letzte Abräumspiel, in dem wohl bei beiden Teams die „Angst“ dominierte, entschied die Partie mit 10 Kegel zu Gunsten von Rudolstadt. Noch spannender ging es beim 3,5:4,5 Mannschaftspunkten endenden Spiel zwischen Gro0brembach und Bad Langensalza zu. Vier Duelle waren hart umkämpft und auch hier entschied das letzte Abräumspiel, nach dem dann drei Kegel Plus für die Gäste an der Anzeigetafel standen. Spieltag 2 Aufsteiger Wernburg/Ranis schockte den Gastgeber Hopfgarten im ersten Durchgang mit zwei 600er und einer soliden Kegelführung. Am Ende stand dann ein klarer 6:2 Auswärtssieg zu Buche. Titelverteidiger Ohrdruf startete mit einem klaren Sieg gegen Bad Langensalza in die Saison. Etwas traurig die Tatsache, dass die Gäste einen verletzungsbedingten Ausfall mangels Ersatzspieler nicht ersetzen konnten. Großbrembach, der Angstgegner der Rudolstädter, hatte diesmal unter der Heidecksburg nicht zu bestellen und müsste eine deutliche Niederlage einstecken. Spannung gab es im Spiel des Aufsteigers Kaltensundheim gegen Zeulenroda. Am Ende trennten beide Mannschaften lediglich 11 Kegel und der Vizemeister schrammte entsprechend knapp am Unentschieden vorbei. Genau dieses Unentschieden gab es in der Partie Steinach gegen Römhild. Die Gäste führten nach dem Mitteldurchgang 3:1 bei nahezu ausgeglichener Kegeldifferenz. Die beiden Duelle im Schlussdurchgang deuteten lange Zeit auf ein Unentschieden hin. Doch im letzten Satz wurde es doch noch mal ganz spannend. Anders als in vielen Partien der letzten Saison hielten die Gäste dem Druck stand und sicherten sich den letzten noch notwendigen Mannschaftspunkt zum Unentschieden. Spieltag 1 Leider beginnt auch diese Saison gleich am ersten Spieltag wieder mit zwei Spielverlegungen. Die drei anderen Spiele endeten jeweils mit klaren Heimsiegen. Erster Spitzenreiter sind die Römhilder, die sich auf ihrer jetzt topmodernen Anlage pudelwohl fühlen. Mit Ergebnissen zwischen 619 und 578 verpassten sie dem Aufsteiger aus Kaltensundheim eine derbe Niederlage. Auch der Vorjahresdritte Rudolstadt hatte bei seinem Gastspiel in Wernburg nicht viel zu bestellen. Nach den beiden ersten Durchgängen stand es zwar 2:2, aber die Gastgeber hatten da schon einen beträchtlichen Kegelvorsprung herausgearbeitet. Nicht ganz so souverän war der Auftritt von Zeulenroda. Hier führten die Gäste aus Hopfgarten nach dem ersten Durchgang mit 2:0 und hielten im weiteren Verlauf das Spiel bis in den letzten Satz offen. Letztendlich kamen die Gastgeber mit dem Spieltagsbesten Thomas Funk (638) mit einem blauen Auge davon. Vorschau zur Saison 2025/2026 Titelverteidiger Ohrdrufer KSV und die neu firmierende KSG Zeulenroda sind wohl die klaren Favoriten beim Kampf um den Meistertitel. In wie weit die in der Rückrunde der letzten Saison so groß aufspielenden Rudolstädter mit eingreifen können bleibt abzuwarten. Alle anderen Teams werden sich um die folgenden Plätze bewerben. Auch der Wiederaufsteiger Kaltensundheim und die Bundesligareserve des SV Wernburg wollen sich sicherlich in Thüringens höchster Spielklasse festsetzen.
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Nachholspiel Ohrdruf-Zeulenroda Die weiter von Verletzungen geplagten Ohrdrufer gewannen das Nachholspiel gegen Zeulenroda. Nachdem zunächst Zeulenroda die zwei ersten Duelle gewann, schlugen die Hausherren im Mitteldurchgang zurück, so dass das Spiel wieder bei Null stand. Den Schlussdurchgang kontrollierten die Ohrdrufer und gewannen dann noch deutlich. Spieltag 14 Nach der schmerzlichen Heimniederlage gegen Steinach meldet sich Wernburg/Ranis mit einem Sieg in Ohrdruf an der Poleposition zurück. Das Spiel war bis zum Schlussdurchgang ausgeglichen. Dann forderte wohl der Doppelspieltag bei Ohrdruf seinen Tribut und die Gäste gewannen noch souverän. Kaltensundheim verpasste die Chance durch die schmerzliche Heimniederlage gegen Hopfgarten an der Tabellenspitze dran zu bleiben. Die Gäste nutzen in den ersten beiden Durchgängen die Schwächen der Hausherren aus und schafften sich eine ausreichend großes Polster um den Schlussangriff der Kaltensundheimer abwehren zu können. Auf Platz drei rückt Steinach vor. Gegen die stark abstiegsbedrohten Rudolstädter gab es einen ungefährdeten 6:2 Erfolg. Zeulenroda verlor auch das zweite Spiel am Wochenende und ist damit vorerst im Titelkampf ins Hintertreffen geraten. Allerdings lag der Sieg für die Gastgeber und ein Unentschieden nur einen einzigen Kegel auseinander. Spieltag 13 Heute mal zuerst der Blick auf die Tabelle. Nur ganze drei Punkte trennen die Mannschaften auf den Plätzen eins bis fünf. Auch die Plätze sechs und sieben sind im Titelkampf noch nicht abgeschrieben. Ebenso aufregend scheint es beim Kampf um den Klassenerhalt zuzugehen, in dem die Teams auf den letzten drei Plätzen auch nur drei Punkte trennen. Der bislang so souveräne Spitzenreiter Wernburg/Ranis spielte gegen Steinach unter seinen Möglichkeiten und verlor ein hochspannendes Spiel am Ende mit 1:7 bei nur drei Kegel Differenz und musste die Tabellenführung abgeben. Die Pole Position holte sich Römhild nach einem grandiosen 8:0 Heimauftritt gegen Bad Langensalza. Im ersten Durchgang spielte dabei Max Günther mit 682 Kegeln einen Bahnrekord und auch die Teamleistung von 3647 Kegeln sind Bahnrekord. Der Tabellenzweite Kaltensundheim stand dem nicht viel nach. Bei den abstiegsbedrohten Rudolstädtern gab es einen 7:1 Sieg mit 3608 Kegeln. Klammheimlich hat sich auch Zeulenroda wieder an die Spitze heran gespielt. In einem hochdramatischen Spiel, in dem die ersatzgeschwächten Gäste aus Ohrdruf bis zum letzten Abräumspiel in Führung lagen, gab es einen knappen Sieg. Schließlich setzte Großbrembach gegen den Tabellenletzten Hopfgarten mit einem weiteren Sieg seine erfolgreiche Serie mit dem 7. Sieg in den letzten acht Spielen fort. Spieltag 12 Leider ist die Thüringenliga auch dem Trend entsprechend von zahllosen Spielverlegungen betroffen. So wird es eine saubere Tabelle tatsächlich wohl einmalig in der ganzen Saison nur am allerletzten Spieltag geben. Das ist sehr deprimierend. Die wieder nur drei durchgeführten Spiele hatten es aber so in sich. Titelverteidiger Ohrdruf hatte es im Spitzenspiel gegen Römhild in der eigenen Hand auf Tabellenplatz Zwei zu springen. Doch die Partie begann gleich mit einem Schock, da der Thüringer Kegler des Jahres, Marc Schunke, frühzeitig verletzt abbrechen musste. Nach dem ausgeglichenen Mitteldurchgang gab es zwar noch Hoffnung, aber die Gäste spielten routiniert ihr Pensum ab, so dass am Ende einer hoher 7:1 Sieg mit 122 Kegeln Vorsprung für den neuen Tabellenzweiten Römhild zu Buche stand. In den beiden anderen Spielen waren die vier am Tabellenende stehenden Mannschaften unter sich. In Bad Langensalza verliefen die beiden ersten Durchgänge ausgeglichen, bei einem knappen Kegelvorsprung für die Gäste aus Großbrembach. Auch die ersten beiden Sätze im Schlussdurchgang deuteten auf ein spannendes Finale hin. Doch dann begann die Einmannshow von Felix Schauroth mit 342 Kegeln in den letzten beiden Sätzen und dem finalen u23 Bahnrekord von 640 Kegeln. Am Ende stand dann doch noch ein sicherer Sieg für Großbrembach mit einem Mannschaftsbahnrekord von 3535 Kegeln an der Anzeigetafel. Abstiegskampf pur gab es im Spiel Hopfgarten gegen Rudolstadt. Nach eine 3 Kegel Führung für die Gastgeber zu Beginn, endete der zweite Durchgang mit einer 15 Kegel Führung für die Gäste. Auch der erste Satz im Schlussdurchgang brachte keine deutliche Entscheidung. Im zweiten Satz nutzten die Rudolstädter eine Schwäche der Gastgeber und setzten sich etwas ab. Am Ende stand eine erneute Heimniederlage für Hopfgarten zu Buche und der Rückstand zum rettenden Tabellenplatz acht beträgt jetzt drei Punkte. Spieltag 11 Wernburg/Ranis ist der Gewinner des 11. Spieltages. Der Tabellenführer konnte gegen das Schlusslicht aus Hopfgarten zwar nicht glänzen, hatte aber in den meisten knappen Duellen immer die Nase vor. Der Tabellenzweite Römhild war wohl im ersten Durchgang geschockt, als der Spieltagsbeste Steinacher Felix Jenrich (646 Kegel) für eine vorentscheidende Gästeführung sorgte. Danach hatte Steinach das Südthüringenderby unter Kontrolle und konnte alle Angriffsversuche der Gastgeber erfolgreich kontern. Auch der Tabellendritte Kaltensundheim musste eine Niederlage einstecken. In Zeulenroda sahen die Zuschauer ein Spiel beider Teams auf Augenhöhe, welches im vorletzten Satz durch eine Einzelleistung auf Gastgeberseite entschieden wurde. Weiter in Lauerstellung befindet sich der Titelverteidiger Ohrdruf, der das Spiel beim Tabellenvorletzten Bad Langensalza gewinnen konnte und nach Minuspunkten nur zwei Zähler hinter dem Tabellenführer steht. In dem jederzeit engen Spiel führten die Gastgeber knapp vor den letzten beiden Sätzen, gaben aber am Ende beide Duelle und auch den Sieg aus der Hand. Das knappste Ergebnis gab es im Spiel der Tabellennachbarn aus Großbrembach und Rudolstadt. Am Ende fehlten den Gästen aus Rudolstadt, deren Einzelergebnisse weit auseinander lagen, fünf Kegel zum Sieg. Spieltag 10 Welch ein verrückter Spieltag … Wernburg/Ranis steht auch nach dem ersten Spieltag der Rückrunde an der Tabellenspitze. Aber im Spiel Letzter gegen Erster hatten der Ligaprimus in Rudolstadt nicht viel zu bestellen. Die Gastgeber hatten sich vom zuletzt recht trostlosen Auftritt blendend erholt und spielten fast 200 Kegel mehr. Das Spitzenspiel des Dritten Kaltensundheim gegen den Zweiten Römhild war bis zu Beginn des Schlussdurchganges durchaus spannend. Aber während die Gastgeber sehr gute Ergebnisse ablieferten (Tizian Röll 620 EBR u19) lief beim Römhilder Schlusspaar gar nichts mehr und so stand am Ende ein sicherer Sieg für Kaltensundheim. Ohrdruf hätte der große Gewinner des Spieltages werden können. Doch nach der so nicht erwarteten Heimniederlage gegen Großbrembach bleibt es bei der „Lauerstellung“. In einem hochklassigen Spiel ging der Gastgeber mit dem Bahnrekord spielenden Mark Schunke (667) auch in Führung. Doch der Rückstand der Gäste war nicht sehr groß. In den weiteren Duellen hatten dann die auf hohen Niveau und ausgeglichen spielenden Großbrembacher meist die Nase vorn und sicherten sich den knappen Sieg. Nach zuletzt recht sparsamen Ergebnissen konnte Zeulenroda in Hopfgarten dank dreier Ergebnisse jenseits der 600 wieder glänzen und einen ungefährdeten Auswärtssieg einfahren. Recht einseitig verlief auch das Spiele Steinach gegen Bad Langensalza. Im ersten Durchgang konnten die Gäste die Partie noch offen halten. Aber zwei etwas schwache Ergebnisse sorgten für einen hohen Rückstand und letztendlich eine deutliche Niederlage. Spieltag 9 Wernburg/Ranis verteidigte seine Tabellenführung durch einen am Ende klaren Heimsieg gegen Großbrembach. Dabei ging es gar nicht so gut los. Die Gäste mit dem Spieltagesbesten Markus Hofmann (654) holten beide Duelle am Start und auch eine ordentliche Führung nach Kegeln. Das war es aber schon. Den weiteren Spielverlauf beherrschten die Hausherren. Der Tabellenzweite Römhild begann gegen Hopfgarten mit zwei 600er und zwei gewonnen Duellen. Danach verwalteten die Gastgeber gegen die gut mitspielenden Gäste diesen Vorsprung. Vorerst auf Rang drei in der Tabelle schiebt sich Kaltensundheim. Gegen Bad Langensalza konnte Dank der Heimstärke ein relativ problemloser Heimsieg eingefahren werden. Im Spiel der Tabellennachbarn Steinach und Ohrdruf sicherten sich die Gäste vor allem nach einem starken ersten Durchgang beide Tabellenpunkte und bleiben damit in Lauerstellung zu den in der Tabelle führenden Teams. Die Negativserie des Tabellenletzten Rudolstadt hält weiter an. Auch gegen die zuletzt ebenfalls nicht berauschend spielenden Zeulenrodaer gab nach es nach dem bislang schwächsten Ergebnis seit Jahren eine deftige Heimniederlage. Spieltag 8 Zeulenroda steckt wohl in einer kleinen Krise. Im Spiel gegen den Spitzenreiter Wernburg/Ranis konnten doch gleich mehrere Spieler nicht ihr Leistungsvermögen abrufen, sodass die Gäste leichtes Spiel hatten. Weiter auf Tabellenplatz zwei liegen die Römhilder. Gegen die gut mitspielenden Rudolstädter war das Ergebnis des Spieltagesbesten Michael Hirschfeld (652) wohl vorentscheidend. Tabellendritter ist der Aufsteiger aus Kaltensundheim. Zwar konnten die Gäste aus Ohrdruf nach dem ersten Durchgang in Führung gegen, aber zwei etwas dünne Ergebnisse in der Spielmitte brachten die Hausherren in Front und diese knappe Führung hielt bis zum Spielende. Die beiden am Tabellenende platzierten Team wollten sich damit wohl nicht abfinden und spielten groß auf. Hopfgarten gewann mit Mannschaftsbahnrekord in Bad Langensalza und Großbrembach landete den dritten Sieg in Folge. Die Gäste aus Steinach wussten durchaus zu gefallen, hatten aber gegen Bahnrekord spielenden Hausherren kein Chance. Am Tabellenende befinden sich doch etwas überraschend nach fünf sieglosen Spielen die Rudolstädter. Nachholspiel Kaltensundheim - Großbrembach 2:6 Großbrembach hat endlich in die Spur gefunden. Im Nachholspiel beim Aufsteiger Kaltensundheim gelang der zweite Sieg in Folge. Die Grundlage wurde schon im ersten Durchgang durch zwei Duellsiege und 121 Kegel Vorsprung gelegt. Spieltag 7 Das Spitzenspiel zwischen Wernburg/Ranis und Römhild war eine sehr einseitige Angelegenheit zu Gunsten der Gastgeber, die damit wieder an die Tabellenspitze springen. Doch etwas überraschend verlor Ohrdruf in Hopfgarten. Die Gastgeber gewannen die ersten vier Duelle, so dass der Titelverteidiger im Schlussdurchgang nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte. Zeulenroda hat den Anschluss zur Spitze nach der Heimniederlage gegen Großbrembach verloren. Die Gäste, die sich auf den Zeulenrodaer Bahnen schon immer wohlfühlen, holten im Mitteldurchgang Dank der Spieltagesbestleistung von Markus Hofmann (666Kegel) den vorentscheidenden Vorsprung heraus. Der Schlussdurchgang war dann hochspannend, könnte doch der Gastgeber noch ein Unentschieden erreichen. Vor dem letzten Satz führten auch beide Zeulenrodaer ganz knapp. Doch die Gäste hatten das bessere Ende für sich. Leider war das Nervenkostüm eines Zeulenrodaer Spielers nicht stark genug, so dass es erstmals in der Geschichte der Thüringenliga eine rote Karte mit dem damit verbundenen Spielausschluss gab. Im Mittelfeldduell zwischen Kaltensundheim und Steinach holte sich der Gastgeber Anfangs beide Duelle und hielt das Spiel anschließend immer unter Kontrolle. Die Rudolstädter wähnten sich wohl im falschen Film, als die Gäste aus Bad Langensalza am Anfang gleich zwei 600er auf den Kunststoff legten und 147 Kegel Vorsprung hatten. Statt der großen Aufholjagt dominierten die Gäste auch die beiden anderen Durchgänge und sicherten sich einen hohen Auswärtssieg. Spieltag 6 Sieben Ergebnisse jenseits der 600 gab es im Spiel zwischen Römhild und Zeulenroda zu sehen. Die Gastgeber begannen furios und holten gleich am Start beide Duelle und 51 Kegel Vorsprung. In der Mitte gab es zwar keine 600er, aber mit Resultaten nahe daran und zwei weiteren Duellsiegen war wohl die Vorentscheidung zugunsten von Römhild gefallen. Zeulenroda gehörte dann der Schlussdurchgang, in dem Ronny Hahn mit die Spieltagesbestleistung von 657 Kegeln brillieren konnte. Mit zwei Duellsiegen und 104 Kegeln plus begann die Partie zwischen Ohrdruf und Rudolstadt. Doch die Gäste dominierten danach den Mitteldurchgang und gingen denkbar knapp mit 4 Kegeln plus in den Schlussdurchgang. Hier schafften sich die Ohrdrufer in den ersten beiden Sätzen d en notwendigen Vorsprung für weitere zwei Mannschaftspunkte und am Ende noch einen sicheren Sieg. Der Spitzenreiter Wernburg/Ranis war mit zwei Duellsiegen und 45 Kegeln Vorsprung in Bad Langensalza auf Kurs und konnte nach dem ausgeglichenen Mitteldurchgang eine knappe Holzführung in den Schlussdurchgang mitnehmen. Doch hier hatten die groß aufspielenden Gastgeber leichtes Spiel, denn Wernburg/Ranis bot nur noch Magerkost. Auch das vierte Spiel endete mit einem Heimsieg. Die Gäste aus Hopfgarten führten nach dem Startdurchgang. Die Mitte ging dann an die gastgebenden Steinacher, Der Schlussdurchgang wurde dann aber nochmal spannend. Nach dem 2. Satz führten plötzlich die Gäste wieder. Doch das gastgebende Schlussduo konnte noch eine Schippe auflegen und am Ende den 5:3 Erfolg absichern. Nachholspiel Großbrembach-Ohrdruf 2:6 Weiter ohne Punkte steht Großbrembach am Tabellenende. Im Spiel gegen Ohrdruf gab es nach dem ersten Durchgang sogar eine Führung. Doch die recht ausgeglichen spielenden Gäste drehten in der Mitte das Spiel und bauten bis zum Spielende die Führung weiter aus. Spieltag 5 Das Spitzenspiel zwischen Wernburg/Ranis und Ohrdruf endete mit einem sicheren Sieg für die Gastgeber. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang waren die Ohrdrufer im weiteren Spielverlauf dann aber chancenlos. Aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz liegt Römhild nach einem sehr überzeugenden Erfolg gegen die weiter noch punktlosen Großbrembacher. Ebenso souverän agierte die KSG Zeulenroda gegen Bad Langensalza. Das Spiel war frühzeitig entschieden und den Ehrenpunkt für Gäste gab es erst im letzten Durchgang. Doch in dieser Höhe überraschend war der Sieg von Kaltensundheim in Hopfgarten. Die Gäste fühlten sich pudelwohl und überrollten die Hausherren von Beginn an. Am Ende gab es für Kaltensundheim vier 600er Ergebnisse, darunter der u19 Bahnrekord von Tizian Röll mit 643 Kegeln. Lediglich das Spiel in Rudolstadt hatte so etwas wie Spannung zu bieten. Der erste Durchgang ging an die Gäste aus Steinach, der Mitteldurchgang an Rudolstadt. Im Schlussdurchgang konnten die Gastgeber bis zum vorletzten Wurf eine knappe Führung halten. Aber der allerletzte Wurf entschied das Spiel zum umjubelten Gästesieg mit gerade mal zwei Kegeln. Vorsprung. Spieltag 4 Wernburg/Ranis konnte trotz der Niederlage in Steinach seine Spitzenposition verteidigen. Die sehr ausgeglichen spielenden Gastgeber boten kaum Angriffsflächen und dominierten vor allem im Abräumspiel. Römhild feierte in Bad Langensalza einen ungefährdeten Auswärtssieg und rückt auf Tabellenplatz zwei vor. Wesentlich spannender verliefen die beiden anderen Partien dieses Spieltages. Bei doch ungewohnt niedrigen Ergebnissen in Kaltensundheim kamen die Gäste zu einem Unentschieden. Dabei agierten die Rudolstädter in den entscheidenden Duellen nervenstark und konnten damit zwei schwächere Ergebnisse kompensieren. Im Kellerduell der zwei noch punktlosen Teams aus Hopfgarten und Großbrembach ging der erste Durchgang an die Gastgeber, der zweite an die Gäste. Im Schlussdurchgang ging Großbrembach zunächst in Führung. Doch im dritten Satz neigte sich das Spiel dann in Richtung Sieg für Hopfgarten. Die Tabelle ist leider nicht so recht aussagefähig, ist doch der Titelverteidiger Ohrdruf mit zwei Spielen in Rückstand. Spieltag 3 Nur noch zwei Teams sind nach dem dritten Spieltag verlustpunktfrei. Wernburg/Ranis gewann das Aufsteigerduell gegen Kaltensundheim vor allem durch das deutlich bessere Abräumspiel. Ohrdruf schockte die Gastgeber in Römhild im ersten Durchgang durch zwei Duellsiege mit Ergebnissen jenseits der 600er Marke. Die sehr ausgeglichen spielende Heimmannschaft verkürzte den Rückstand im weiteren Spielverlauf deutlich und war zwei Sätze vor Spielende auf Augenhöhe. Doch am Ende setzten sich die erfahrenen Ohrdrufer wieder ab und gewannen noch sicher. Wenig Mühe hatte der Vorjahresvizemeister Zeulenroda bei seinem Start- Ziel-Sieg gegen die harmlos spielenden Gäste aus Steinach. Wesentlich spannender ging es da in Rudolstadt zu. Die Gastgeber erwischen einen rabenschwarzen Tag. Lediglich der Spieltagesbeste Lukas Albert (625) wusste zu überzeugen. Die auch nicht gerade besonders gut spielenden Gäste aus Hopfgarten konnten nach anfänglicher Führung das Spiel bis zum Ende offen halten. Das letzte Abräumspiel, in dem wohl bei beiden Teams die „Angst“ dominierte, entschied die Partie mit 10 Kegel zu Gunsten von Rudolstadt. Noch spannender ging es beim 3,5:4,5 Mannschaftspunkten endenden Spiel zwischen Gro0brembach und Bad Langensalza zu. Vier Duelle waren hart umkämpft und auch hier entschied das letzte Abräumspiel, nach dem dann drei Kegel Plus für die Gäste an der Anzeigetafel standen. Spieltag 2 Aufsteiger Wernburg/Ranis schockte den Gastgeber Hopfgarten im ersten Durchgang mit zwei 600er und einer soliden Kegelführung. Am Ende stand dann ein klarer 6:2 Auswärtssieg zu Buche. Titelverteidiger Ohrdruf startete mit einem klaren Sieg gegen Bad Langensalza in die Saison. Etwas traurig die Tatsache, dass die Gäste einen verletzungsbedingten Ausfall mangels Ersatzspieler nicht ersetzen konnten. Großbrembach, der Angstgegner der Rudolstädter, hatte diesmal unter der Heidecksburg nicht zu bestellen und müsste eine deutliche Niederlage einstecken. Spannung gab es im Spiel des Aufsteigers Kaltensundheim gegen Zeulenroda. Am Ende trennten beide Mannschaften lediglich 11 Kegel und der Vizemeister schrammte entsprechend knapp am Unentschieden vorbei. Genau dieses Unentschieden gab es in der Partie Steinach gegen Römhild. Die Gäste führten nach dem Mitteldurchgang 3:1 bei nahezu ausgeglichener Kegeldifferenz. Die beiden Duelle im Schlussdurchgang deuteten lange Zeit auf ein Unentschieden hin. Doch im letzten Satz wurde es doch noch mal ganz spannend. Anders als in vielen Partien der letzten Saison hielten die Gäste dem Druck stand und sicherten sich den letzten noch notwendigen Mannschaftspunkt zum Unentschieden. Spieltag 1 Leider beginnt auch diese Saison gleich am ersten Spieltag wieder mit zwei Spielverlegungen. Die drei anderen Spiele endeten jeweils mit klaren Heimsiegen. Erster Spitzenreiter sind die Römhilder, die sich auf ihrer jetzt topmodernen Anlage pudelwohl fühlen. Mit Ergebnissen zwischen 619 und 578 verpassten sie dem Aufsteiger aus Kaltensundheim eine derbe Niederlage. Auch der Vorjahresdritte Rudolstadt hatte bei seinem Gastspiel in Wernburg nicht viel zu bestellen. Nach den beiden ersten Durchgängen stand es zwar 2:2, aber die Gastgeber hatten da schon einen beträchtlichen Kegelvorsprung herausgearbeitet. Nicht ganz so souverän war der Auftritt von Zeulenroda. Hier führten die Gäste aus Hopfgarten nach dem ersten Durchgang mit 2:0 und hielten im weiteren Verlauf das Spiel bis in den letzten Satz offen. Letztendlich kamen die Gastgeber mit dem Spieltagsbesten Thomas Funk (638) mit einem blauen Auge davon. Vorschau zur Saison 2025/2026 Titelverteidiger Ohrdrufer KSV und die neu firmierende KSG Zeulenroda sind wohl die klaren Favoriten beim Kampf um den Meistertitel. In wie weit die in der Rückrunde der letzten Saison so groß aufspielenden Rudolstädter mit eingreifen können bleibt abzuwarten. Alle anderen Teams werden sich um die folgenden Plätze bewerben. Auch der Wiederaufsteiger Kaltensundheim und die Bundesligareserve des SV Wernburg wollen sich sicherlich in Thüringens höchster Spielklasse festsetzen.
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